Prepar3D v6 Lizenzen im Überblick: Personal, Professional und Plus für Hobby-Piloten erklärt

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Wer von FSX auf Prepar3D v6 umsteigen möchte, stößt schnell auf eine Frage, die bei Microsofts alten Simulatoren nie eine Rolle spielte: Welche Lizenz ist die richtige? Lockheed Martin verkauft Prepar3D in mehreren Stufen, und nicht jede ist für den privaten Gebrauch gedacht. Dieser Überblick zeigt, was laut Hersteller gilt und worauf Hobby-Piloten achten sollten.

Die Lizenzstufen und ihre Preise

Im offiziellen Prepar3D-Store (abgerufen am 29. Oktober 2026) sind folgende Preise in US-Dollar aufgeführt:

  • Personal: 59,95 US-Dollar pro Lizenz
  • Professional: 350,00 US-Dollar pro Lizenz
  • Professional Plus: 2.750,00 US-Dollar pro Lizenz
  • Professional Developer: 9,95 US-Dollar pro Entwickler und Monat (monatlich im Voraus)
  • Pro Plus Developer: 50,00 US-Dollar pro Entwickler und Monat (monatlich im Voraus)

Auffällig: Die Store-Seite nennt zusätzlich eine Academic-Lizenz zum Preis von 59,95 US-Dollar. Laut Ankündigung von Lockheed Martin sollte die Academic-Lizenz durch die Personal-Lizenz ersetzt werden. Ob der Eintrag noch aktiv verkauft wird, lässt sich von außen nicht beurteilen. Fragen dazu klären Sie am besten direkt beim Hersteller.

Graue und schwarze Bedienfelder mit Schaltern und Anzeigen in einem Flugzeugcockpit

Foto: Maël Balland / Unsplash

Personal: die Lizenz für zu Hause

Für Flugsimulations-Fans ist die Personal-Lizenz relevant. Sie erlaubt laut Hersteller die Nutzung zu Hause. Wichtig ist eine Einschränkung aus der offiziellen Ankündigung: Die Personal-Lizenz erfordert, dass Sie während der Nutzung eine Internetverbindung aufrechterhalten. Wer seinen Simulator gern auf einem Rechner ohne Netzanbindung betreibt, sollte das vor dem Kauf bedenken. Die vollständigen Bedingungen stehen laut Lockheed Martin in der Endnutzer-Lizenzvereinbarung (EULA); lesen Sie diese vor dem Kauf.

Wer Prepar3D lieber ausgiebig kennenlernen möchte, findet in unserem Ratgeber für den Umstieg von FSX zu Prepar3D v6 Hinweise zu Installation, Updates und Add-ons.

Professional, Professional Plus und Developer

Unternehmen, Militär und Hochschulen benötigen laut Ankündigung weiterhin eine Professional- oder Professional-Plus-Lizenz. Die Plus-Variante schaltet nach Angaben des Herstellers zusätzliche Funktionen für anspruchsvolle Trainingsszenarien frei, darunter Unterstützung für Mixed und Extended Reality, ein dynamisches Waffensystem und anpassbare KI-Verhalten. Für Privatpiloten sind diese Funktionen kaum von Bedeutung.

Die Developer-Lizenzen richten sich an Entwickler, die Prepar3D für eigene Produkte nutzen. Im Store werden sie als monatlich vorausbezahlte Option geführt. Wer lediglich Flugzeuge fliegen und Szenerien installieren möchte, braucht sie nicht.

Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten

Preise können sich ändern. Die genannten Beträge gelten nur für das genannte Prüfdatum, und ob Steuern oder Umrechnung für Käufer in Deutschland hinzukommen, haben wir nicht geprüft. Entscheidend ist außerdem, ob Ihre wichtigsten Add-ons eine Version für Prepar3D v6 anbieten. Auch für die Leistung lohnt sich ein Blick: Mit weniger 3D-Bäumen mit AUTOGEN_TREE_LOD_BIAS lassen sich unter Prepar3D v6.1 Bildraten gewinnen.

Fazit

Für die meisten privaten Piloten kommt nur die Personal-Lizenz infrage. Sie ist mit 59,95 US-Dollar die günstigste Stufe, setzt aber eine bestehende Internetverbindung während des Fluges voraus. Professional und Professional Plus zielen auf Training und Organisationen, die Developer-Lizenzen auf Entwickler. Wer unsicher ist, sollte die EULA lesen und den Hersteller fragen, bevor er kauft.

Quellen und weiterführende Links

Titelbild: Amar A / Unsplash

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